Etappe 7: Albanien und Montenegro

Der Ohrid-See gehört zum einen Teil Mazedonien, zum anderen Albanien. Nach dem Frühstück und ein paar Kilometern Autofahrt standen wir also schon an der Grenze. Als erstes fällt auf, dass es das wohl schmutzigste Land unserer Reise ist. Ab der Grenze überall nur noch Dosen und Plastikmüll. Selbst Zollbeamte werfen ihren Müll einfach aus dem fahrenden Auto. Dafür liebt man Autowäschen. Unzählige Leute bieten an, den Wagen auf der Straße gründlich zu reinigen. Des Weiteren hat man einen eigenartigen Sinn für Werbung. Wunderschöne Berge und oben auf der Spitze thront eine riesige Bierwerbung. 

Allgemein bleibt zu sagen, dass es zwar wunderschöne Landschaften sind, Land und Leute aber ziemlich – sorry – heruntergekommen wirken. Wo man hinschaut, alles verdreckt, kaputt und in erbärmlichen Zustand. Fast alle Flüsse stinken bestialisch, weil einfach alles reingekippt wird. Das absolute „Highlight“ war aber Tirana. Der Verkehr dort ist der absolute Krieg. Nur mit schimpfen, hupen und mehr als riskanten Manövern kann man überhaupt voran kommen. Ampeln, Verkehrsregeln und der gesunde Menschenverstand gelten dort nichts. 

Also nichts wie durch und weiter Richtung Montenegro. Unterwegs noch ein Tankstopp in Albanien, der einem fast das Herz stehen lässt, denn der nette Tankwart versteht sein Geschäft. Wenn der Tank voll ist kann man nochmal 10 Liter nachschießen, so, dass literweise Benzin das Auto entlang und drunter laufen. „Null Problemo“ meinte der freundliche Herr achselzuckend. Also nichts wie weg, bevor der Laden in die Luft fliegt. 

Krönender Abschluss der Etappe war die zweite Party mit allen Teams auf einem Campingplatz in Montenegro, wunderschön gelegen in einem Weinanbaugebiet an einem See. Fast alle Teams waren da, es gab großes Barbecue mit den Einheimischen und eine super Stimmung. 

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