Etappe 8: nördliches Montenegro, Bosnien und Sarajevo

Die Fahrt Richtung Bosnien durch das nördliche Montenegro ließ einen staunen. Unberührte Landschaften, wenige Menschen, tolle alpine Panoramen und perfekt türkises Wasser soweit das Auge reicht. Ein landschaftlicher Traum, zum Glück noch nicht touristisch erschlossen. 

Hinter der Grenze nach Bosnien, die nur über eine einspurige Holzbrücke mit Löchern drin erreichbar ist, verschlechtert sich die Lage zunächst dramatisch: kaum befestigte Straßen aber mit frei laufenden Kühen, Pferden und Schafen. 

Angekommen in Sarajevo haben wir uns zunächst die erst seit kurzem wieder begehbaren Stätten der olympischen Winterspiele 1984 angesehen. Bis vor zwei Jahren waren die Bobbahn und die Skisprungschanze Sperrgebiet und auch heute noch werden tausende Landminen in den Wäldern vermutet. Insgesamt macht Sarajevo einerseits einen bunten, multikulturellen Eindruck, andererseits finden sich überall Spuren des vor etwas mehr als zwanzig Jahren endenden Krieges, z.B. Häuser, die mit Einschusslöchern übersät sind. 

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